Als Jäger in der Taiga

  • Mal ein älteres Buch, von meinem Mann als schönes Abenteuer empfohlen und gepflegt:



    Zitat

    Jan Kozak lebte mehrere Wochen als Gast eines sibirischen Jägers inmitten der Wildnis. Er lernte das Leben der Taigajäger kennen, im Winter ging er mit ihnen auf die Jagd nach Pelztieren, im Frühjahr jagte er Hirsche, und dabei hatte er viele abenteuerliche Begegnungen mit Wölfen, Bären und dem Vielfraß. Seine Eindrücke und Erlebnisse schrieb er in diesem Buch nieder.


    hier als Liebhaberstück, wer mag

    Leb', so wie du dich fühlst!

    Lieben Gruß

    Calanthe_Rosea

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  • Der Schriftsteller Jan Kozak in der Taiga - seine Erlebnisse sind sehr interessant zu lesen ..:


    Im ersten Teil des Buches geht er mit einem Jäger im Winter in die Taiga, es herrschen zwischen -30 bis 49 Grad Frost und es ist fast unerträglich für ihn. Er wundert sich, dass die Leute diese Temperaturen so wegstecken, er muss sich ganz schön umstellen, denn seine Winterkleidung reicht nicht aus, die er vorsorglich aufgestockt hat. Zudem gibt es Essen ohne Ende, was er auch erst später versteht und auch selbst braucht. Denn durch die Kälte verbraucht er mehr Energie ….. er lernt sich anzupassen und viele Dinge, die für das Leben in der Taiga wichtig sind, um vor allem in dieser unwirtlichen Wildnis zu überleben. Nachdem sein Begleiter Tolja sich erst einmal verabschiedet, um sich mit Jemand zu treffen, verbleibt er in der Jagdhütte und deren Umgebung, kümmert sich um die ausgelegten Fallen, beobachtet viele Tiere, jagt Eichhörnchen und Hühner, studiert zum Beispiel auch die Vielfraße , die nicht zu unterschätzen sind und geht verschiedenen Ritualen nach, die für die Taiga wichtig sind.


    Sogar ein kleines Eichhörnchen wohnt mit in der Jägerhütte. Aber als der andere Jäger zur vereinbarten Zeit nicht zurückkommt, verfällt er in Panik, auch Depression, Zweifel …. Jedoch wird alles gut. Eine Reiterin sucht ihn auf und berichtet ihm von einem Vorfall des Kumpels mit einem Bären, der ihn ins Krankenhaus führte. Daraufhin verlässt er gemeinsam mit ihr das Gebiet und außerdem erst einmal die Taiga, um später an anderer Stelle wieder zu kommen.



    Der zweite Teil berichtet wiederum von seinen Erlebnissen, die aber anders geartet sind. Zunächst ist dort auch Frost, es ist ein anderer Jäger, der mit ihm die Gegend erkundet – diesmal geht es um Hirsche, Wölfe, Elche ….. anderen Tätigkeiten, rund um den Schneefluß, die Berge und Täler, Schluchten …. Auch hier sind zunächst drei Leute zusammen, dann nur noch zwei und auch er allein, denn Sergej hat noch etwas anderes vor. Gemeinsam mit Dorsho suchen sie eine Wolfshöhle auf und er lernt, worauf es dabei ankommt. Die Gepflogenheiten der Hirsche in der Herde, Besonderheiten der Geweihe, die Verarbeitung, Beobachtung von Bären und Vögeln .. alles saugt er in sich auf.


    Erst Recht, als dann das Tauwetter beginnt und der Frühling Einzug hält. Innerhalb kürzester Zeit verändert sich die Vegetation, das Wasser beginnt zu fließen, die Balz setzt ein, Vögel paaren sich .. Während seiner Zeit, in der er allein in der Hütte verblieben ist, wurde er krank, er war schon ohnmächtig, jedoch schaffte es Sergej und Dorsho ihn später wieder aufzupäppeln mit ihrer ganz besonderen Medizin … Mit Sergej streift er dann noch durch die Gegend, verfolgen sie einen angeschossenen Hirsch, schauen sich das Liebesleben der Äschen an, gestalten sie ihren Alltag mit ganz anderen Dingen als in den Frosttagen und präparieren später die Jagdhütte, bevor sie endgültig die Taiga verlassen.


    ..


    Sehr interessant und flüssig zu lesen, der Leser wird auf die abenteuerliche Reise mitgenommen und kann nachvollziehen, was der Autor alles erlebt.

    Leb', so wie du dich fühlst!

    Lieben Gruß

    Calanthe_Rosea

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