Trockenheit und Borkenkäfer

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  • Unsere Wälder haben derzeit viel zu leiden,


    zum Beispiel macht ihnen die Trockenheit und die Borkenkäfer schwer zu schaffen:


    Zitat

    Seit 2018 sind geschätzt zusammen rund 178 Millionen Kubikmeter Schadholz angefallen. Bisher war das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Grundlage von Daten aus den Bundesländern noch von 160 Millionen Kubikmeter ausgegangen.


    Etwa 285.000 Hektar müssen nach Angaben des Ministerium aufgeforstet werden - das sind 40.000 Hektar mehr als bisher gedacht. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als elf Millionen Hektar Wald.

    Trockenheit und Borkenkäfer

  • Hier issses ebenfalls schlimm. So grausig, dass der Wald, der an unser Grundstück grenzt, mit Sondergenehmigung außerhalb der normalen, erlaubten Zeit, vor ein paar Wochen abgeholzt wurde. Also die Fichten, Laubbäume konnten zum Glück stehen bleiben. Es schaut jetzt noch grausliger dort aus.


    Hier kam noch die Sitka-Fichtenlaus zum Borkenkiefer und der Trockenheit hinzu.


    3 unserer eigenen Fichten sind bereits im zeitigen Frühjahr gefällt worden, demnächst sind noch 3 fällig :( Wir haben nun verschiedene Thujen an deren Stelle gesetzt. Die Tannen (Küsten- und Nordmanntannen) auf unserem Grundstück sind gesund und bleiben es auch hoffentlich :daumen: Es sind sehr große Exemplare und es wäre sehr schade drum. Auch die vor Jahren gepflanzte Sequioa (Mammutbaum) wächst und ist gesund. Tannen und der Mammutbaum stehen aber auch im mit Wasserschlauch erreichbarem Areal und werden regelmäßig gewässert.

  • den Fichten geht schon seit Jahren der Regen, oder besser das Wasser ab.

    Als vor Jahrzehnten mit Fichten aufgeforstet wurde, hat niemand gedacht, dass die trockenheitsuneerträgliche Fichte mal Probleme kriegen würde.

    Mancherorts nehmrn sogar schon Buchen Schaden zwecks Wassermangel.

    Das große Problem ist halt, dass Käferholz wenig Wert hat. Da kann man froh sein, wenn man sein Geld nicht mit der Waldbewirtschaftung verdienen muss.

  • Ich muss sagen, als wir letztens im Erzgebirge waren, das ist aber nun schon zwei oder drei Jahre her, da haben wir das auch schon gesehen, dass manche Bäume krank waren ... kann aber auch der Kiefernprozessionsspinner gewesen sein, der ja auch noch Schaden anrichtet.


    Was mich aber auch gefreut hat, es werden auch immer wieder Aufforstungen vorgenommen, um die brachgewordenen Teile des Waldes wieder aufzustocken.

  • bei uns hier gibts Flächen, da wenn man von weiterem auf die Waldfläche schaut gibts große Areale die ganz "grau" sind. Diese "grauen" Bäume sind alle vertrocknet und/oder zwecks dem Käfer abgestorben und müssen entnommen. werden.

    Sogar Lärchen, Birken, Erlen weisen extremste Trockenschäden auf und werden vermutlich auf längere Trockenzeiten nicht mehr zu retten sein.

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