Fleisch-Imitate , Milchersatz und Co.

Guten Tag Gast. Schön dass Sie mal wieder hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Bäerli's Treff für Katze, Tier und Hobby"-Team.
  • Ich habe kein Problem mit vegetarisch oder vegan - es ist zwar nicht ganz meins, aber es soll jeder halten, wie er es für gut findet. Was mich wirklich stört, ist, dass versucht wird, Fleisch, Wurst, Käse,..... „nachzubauen“. Wer kein Fleisch, etc. essen mag (aus welchem Grund auch immer) der soll es einfach bleiben lassen und was anderes essen. FLEISCHERSATZ, KÄSEERSATZ, WURSTERSATZ... das muss ja nicht sein.

  • Mit dem veganen Käse haben wir es auch nicht. Die meisten Sorten schmecken grauslig. Hergestellt werden sie in der Regel aus Soja, Mandeln oder Sonnenblumenkernen und, was schlimm ist, furchtbar viel Chemie.


    Richtigen Käse gönne ich mir alle paar Monate nur wenige Scheiben. Das aber auch schon über 1 Jahr nicht mehr. Seit dem mein Kater, der gerne mal bisserl Gouda futterte, nicht mehr auf der Erde weilt, kaufte ich keinen mehr. Ich brauchs nicht bzw. reine Gewohnheit, die man schnell ablegen kann.


    NetCat was stört Dich so daran, dass Vegetarier/Veganer Ersatzprodukte für Fleisch, Käse, Wurst, Milch suchen bzw. kaufen? Schau, die meisten die auf diese Ersatzprodukte ausweichen, mögen die Echten ja gerne essen, mögen aber auch wegen den Tieren und ihrem Leid darauf verzichten. Was ist so schlimm daran das dieser Ersatz Schnitzel, Steak, Wurst oder wie auch immer bezeichnet wird? Oder das Räuchertofu z.B. im Bohnengemüse genauso schmeckt wie nen Stück Speck?

  • Was mich stört, ist, dass ich der Meinung bin, dass Fleisch nicht zu ersetzen ist, und es trotzdem - oft krampfhaft -versucht wird. Ein tierisches Produkt kann nicht durch ein pflanzliches ersetzt werden. Das funktioniert nicht.

    Ich kann das Fleisch im Gulasch durch Erdäpfel „ersetzen“ - dann hab ich ein köstliches Erdäpfelgulasch, aber es wird anders schmecken als ein Rindsgulasch. Und ein Kürbisschnitzel ist auch etwas herrliches - aber es wird niemals ein Wiener Schnitzel sein.

    Jemand, der aus welchem Grund auch immer, kein Fleisch essen will, muss ja nicht zwanghaft nach Fleischersatz suchen. Was da oft angeboten wird, würd ich freiwillig nie essen. In diesem Fall einfach Fleisch weglassen - nicht ersetzen.

  • NetCat ich vkann Deine "Einwände" nachvollziehen, aber ja es ist durchaus möglich tierisches Fleisch durch pflanzliches nahezu zu ersetzen. Ich meine von der Konsistenz und ähnlichem Geschmack her. Schau, wir essen durchaus Gulasch, aber nicht von Rind oder Schwein sondern aus Jackfrucht. Jackfrucht ist genauso faserig und mit den entsprechenden Zutaten und Gewürzen merkt Mensch kaum einen Unterschied. Mein Mann mochte noch nie wirklich richtiges Fleisch und die Ähnlichkeit zum Rindsgulasch ist beim Jackfrucht-Gulasch so ähnlich, dass er es sleten mag. Weil es ihn zu sehr an Fleisch erinnert und sich Bilder von leidenden Tieren in seinem Kopf ablaufen.


    Nehmen wir Dein Beispiel Gulasch und wer kein Fleisch mag, soll halt Erdäppelgulasch essen. Jo, ist fast richtig, nur bei diesem Kartoffelgulasch gehört für mich geschmacklich was mit Rauchgeschmack rein. Die Normalesser nehmen dazu Speck, Wurst etc. ich nehmen dann nen Räuchertofu stattdessen.

  • Ich würde das ja eher als Alternative ansehen, wenn es Nahrungsmittel gibt, die genauso schmackhaft sind und vielleicht auch ähnlich wie Fleisch schmecken. Wie z.B. die Jackfrucht, was ich nicht wusste (woher auch)


    Aber ich würde der Etikettenindustrie vorschlagen, dass man diese Lebensmittel, die für Veganer hergestellt werden, nicht als "Ersatz" deklariert - wie. z.B. veganes Hack, weil das für die Verbraucher irreführend ist beim Einkaufen und es auch noch Unterschiede im Material gibt, wie ich feststellen konnte.


    Und warum soll das nicht Tofu etc. heißen, wenn es nunmal kein Fleisch ist? Die Veganer wissen doch, was sie essen wollen und nehmen dieses dann dafür auch gerne an ... oder was auch immer als Nahrung hergestellt wird.



    Also könnte man das nennen:


    Soja geschnetzelt , Tofu zum Braten oder geräuchert, Jackfrucht gewürfelt etc.


    und was du schriebst maunzhausen Kohlrabi-Bratlinge, Erbswürste,

    das ist doch dann eher eine Bezeichnung, die man oder frau auch versteht.

  • ...in diesem Fall einfach Fleisch weglassen - nicht ersetzen.

    Dem stimme ich zu.

    Ich handhabe es so.

    Es gibt genug Gemuesesorten, Obstsorten, die ich essen kann.

    Da brauche ich kein Produkt, was sich "Fleisch"nennt.

    Beim Kaese genau so.

    Entweder ich esse Kaese oder lasse es.

    Ich esse Kaese.

  • Die Jackfrucht ist das beste Beispiel für das, was ich mit krampfhaft meine. Da wird eine exotische Frucht über die halbe Welt transportiert, um mir vorzugaukeln, ich esse Fleisch. Obwohl es immer noch pflanzlich ist. Genau das ist es, was mich stört.

    Liebe Vegetarier und Veganer bitte esst regionales und saisonales Obst und Gemüse und lasst das Fleisch einfach weg.

  • So einfach ist es nicht, schon alleine wegen der Ausgewogenheit - Mineralstoffe, Vitamine, Eiweiß, Kohlenhydrate, Spurenelemente etc. :zwinckerchen:


    Würde man einfach nur tierische Produkte weglassen, hätte man irgendwann ne Mangelernährung.

  • Würde man einfach nur tierische Produkte weglassen, hätte man irgendwann ne Mangelernährung.

    Das ist denn aber auch ein Zeichen, dass der Mensch eigentlioch tierische Produkte benoetigt.

    Wer streng vegan lebt, lebt also gar nicht so gesund, wenn er sich die ganzen Elemente nicht andersweitig ranholt.

    Nur frage ich mich, wo kommen die her.

    Aus welcher Speise bzw. in welcher Speise sind sie drin?

    Oder muss man in die Apotheke...da waere esdoch aber *chemisch*?


    Ohne Fleisch lebe ich ganz gut, es fehlt mir nicht.

    Aber ohne Kaese, Eier und ab und an Fisch (keine Meeresfruechte, kein Aal) will ich nicht sein.

  • Nein, der Mensch benötigt keine tierischen Produkte zur gesunden Ernährung.

    Er muß nur aufpassen was er ißt um keine Mangelernährung zu bekommen. Sprich: informieren, lesen und nochmals informieren und das auch bei den Inhaltsangaben auf der Verpackung. Man benötigt keine Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke, keine Chemie.

    Dies zu lernen erfordert Zeit und Geduld und geht nicht mal eben. Genausowenig geht es mal eben Euch zu erklären wozu ich einige Jahre Erfahrung benötigte.


    Fakt ist: wir haben keine Mangelerscheinungen, sind Normalgewichtig, die neusten Blutuntersuchungen bestätigen dies.


    Regional einkaufen ist prima, allerdings nur bei Bio-Produkten. Wir unterstützen in unserer Region keine konventionellen Betriebe, die zu viel Gülle ausbringen, jede Menge Pestizide und chemische Dünger in Umlauf bringen.


    Momentan ist die Ostsee mal wieder mit Vorsicht zu genießen...die Landwirte haben bereits vieles an Ernte eingeholt, gegüllt, gepflügt, anschließend Unkrautvernichtungszeugs gespritzt. Das geht alles in die Böden, ins Grundwasser und letztendlich in die Ostsee, dazu kam letzte Woche der Regen und das leider bei Westwind. 2 Tage später konnten wir am Strand zahlreiche tote fische entdecken. Sauerstoffmangel höchster Güte :kopfkratz: Dazu noch Blaualgen :cray:

    In Mecklenburg-Vorpommern sind durch Trinken von Ostseewasser dieser Tage 3 Hunde verstorben. Wir gehen momentan gar nicht an den nahen Strand oder lassen unsere Lilly angeleint, damit sie weder aus der Ostsee trinkt noch Fischkadaver frisst.


    Möchtet Ihr Fotos sehen von toten Fischen, weil die Ostsee mal wieder kippt?

  • Aber diese ganzen Pestizide und Co. sind auch in Pflanzen.


    Im anderen Thread zum Beispiel geht es um Haferflocken, wo dann Mineralöl oder sowas drin ist .... Bei Pflanzen muss man also auch aufpassen, was man isst.


    Aber der Mensch ist eigentlich ein Allesfresser - das ist eigentlich von Beginn an schon so , ich denke da an die Jäger und Sammler ... die haben ja auch Tiere gejagt, außerdem enthält Fleisch Eisen .... ich denke, DAS ist nicht in pflanzlicher Nahrung zu finden. Und wie du selber schon sagst, Beispiel Käse ist voll von Zusatzstoffen, die du auch nicht magst. Also doch Chemie oder zumindest ein Kunstprodukt.


    Ich kann mich anfreunden - hab ich auch schon - viel Gemüse und Obst zu essen, aber fleischlos möcht ich mich auch nicht ernähren.


    Wenn du dich für diese Art der Ernährung entschieden hast, maunzhausen , ist das auch OK , denn es ist dein Körper und dein Leben ..... wenn du darauf achtest keine Mangelerscheinungen zu haben, ist das natürlich wichtig und positiv.

  • Warum muss es sein, so viel zu duengen, warum muss immer von alles so viel da sein, obwohl es am Ende nicht verbraucht wird.

    Frueher hat der Mensch sich ein Tier gejagt um zu ueberleben.


    Heute gibt es Massentierhaltungunter unmoeglichen Lebensbedingungen.

    Das muesste weg.


    Nicht nur auf Fleisch verzichten hilft der Umwelt, es taet auch helfen wenn man nicht von allemzu viel herstellen wuerde.


    Der regionale kleine Laden wird oft als zu teuer gesehen.

    Ja,muss er wenn er ueberleben will.

    Zu mal er ja schon viel teurer einkauft als der grosser Discounter.


    Die Entscheidung ganz ohne tierische Produkte zu leben, ist vielleicht eine Idee.

    Wuerden dies aber viele Menschen tun, denn wuerde man auch an den Pflanzen genmanupulieren, weil ja davon denn von pflanzlicher Nahrung viel da sein muesste.

    Waelder wuerden abgeholzt fuer getreidefelder usw.

    Dabei ist der wald fuer den Menschen und die Tiere wichtig.

  • Das Viehfutter, was jetzt bei Massentierhaltungen angebaut wird, könnte die Menschen ernähren.


    Es ist dieses zu viel, dieser Geiz ist Geil, diieses Elend von den Nutztieren, was mich vom Konsum tierischer Produkte abhält. Und mal ehrlich 2x wöchentlich Fleisch ist vollkommen ausreichend, wenns denn sein muß.


    Wenn jeder sein Stück Fleisch was er essen möchte, selbst erlegen und zerteilen müsste, sähe die Welt wesentlich besser aus. Fortschritt ist oft auch Rückschritt.


    Dagmar google mal nach eisenhaltigen Lebensmitteln bzw. Gemüsesorten :zwinckerchen:


    Thema Pestizide, Kunstdünger - daher verwenden wir überwiegend Bio-Produkte. Richtige Bio-Produkte mit Angabe der ÖKO-Kontrollstellen-Nr. und Fachverband wie Bioland oder Demeter. Im Bio-Bereich darf sehr vieles nicht angewendet werden. Wir sind damals noch ein Stück weiter gegangen und hatten einen bio-veganen Anbau. Also kompletter Verzicht auf Düngemittel jeglicher Herkunft und ebenso bei Pestiziden. Hat man keine Monokultur, braucht man son Zeugs nämlich nicht. Jetzt 20 Jahre nach uns kommen immer mehr Bioland und Demeter-Anbauer ebenfalls in diese Richtung.


    Übrigens Bio-Fleisch ist nicht die Lösung, denn auch dort stehen oft die Tiere in zu engen Buchten und werden genauso durch die Gegend gekarrt wie aus konventioneller Haltung.

  • Dagmar google mal nach eisenhaltigen Lebensmitteln bzw. Gemüsesorten :zwinckerchen:

    ja hab ich gerade ... und ich musste mich revidieren,


    Beitrag steht über deinem aktuellen Posting.



    Spinat ist mir dabei am Liebsten, hab auch schon welchen da,

    den gibt es demnächst und Linsen mag ich auch gerne.

    Auch Quinoa haben wir schon gegessen und Haferflocken sowieso.


    Die Hafermilch schmeckt übrigens lecker!

  • Ja Hafermilch schmeckt uns auch am Besten.

    Für Kakao, Kartoffelpü, Pfannkuchen, Omelette etc. gut zu verwneden, weil sie halt auch cremiger-dickflüssiger ist. Sojamilch geht auch, aber je nach Sorte schmeckts süßlich durch. Reismilch ist nur bäääh und wässrig.

  • Eine Kollegin brachte letztens etl. Tüten von Jack Fruit mit , in denen sog. vegane Bolognese drin ist .Ich bekam auch so eine Tüte in die Hand gedrückt und werde es einfach mal ausprobieren. Man soll die ERbsenmehl Krümel , für ein paar Minuten in Brühe legen , abtropfen lassen und dann in die Pfanne geben. Entsprechend würzen und es soll wie richtige Bolognese schmecken. Na mal sehen

  • Wir kaufen wenn es möglich ist unser Fleisch beim Bauern in der Nähe, die Hühner dort sind sicher 2 bis 3 mal so groß wie eines von Handel, schmeckt auch ganz anders.

    Übrigens Bio-Fleisch ist nicht die Lösung, denn auch dort stehen oft die Tiere in zu engen Buchten und werden genauso durch die Gegend gekarrt wie aus konventioneller Haltung.

    Ich bin ein strickter Gegner was Bio betrifft, für mich ist Bio ein Betrug am Menschen die nicht wissen wie angebaut wird.

    Für mich sollte nicht das Natürlich angebaute gekennzeichnet werden sondern das gespritzte ect.

  • Gegen Bio bin ich nicht aber das sich das nur Menschen mit viel Geld leisten können ist schon traurig.

    Bin gerade zum Eierholeb gefahren, weil.ich Freitag vergessen habe, bei unserer Bäuerin welche zu kaufen, da kosten große Eier 2,50€. Eben habe ich für mittlere Eier beim Bio-Automat 3,60€ bezahlt. Das muss man sich leisten können.

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